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7 Tipps für einen entspannten Frühling mit deinem Hund

Frühlingsgefühle! Beachte die folgenden 7 Tipps für eine sichere und schöne Frühlingszeit mit deinem Vierbeiner.
Frühlingsgefühle! Beachte die folgenden 7 Tipps für eine sichere und schöne Frühlingszeit mit deinem Vierbeiner.

 

Endlich wieder von der Sonne und bunten Blumen angelacht werden! Was ist das herrlich!

 

Wenn du die folgenden Tipps beachtest, wird es ganz bestimmt auch für dich und deinen Vierbeiner eine wunderbare Frühlingszeit.  

 

Hilf deinem Hund beim Fellwechsel! Wenn er erstmal die Unterwolle los ist, wird es viel luftiger für ihn und die Zecken sind auch leichter zu finden.
Hilf deinem Hund beim Fellwechsel! Wenn er erstmal die Unterwolle los ist, wird es viel luftiger für ihn und die Zecken sind auch leichter zu finden.

 

1. Fellwechsel – eine haarige Angelegenheit!

 

Wenn du nicht gerade einen rauhaarigen Hund hast, wirst du jetzt viel Zeit mit Saugen verbringen. Ideal ist es seinen Hund beim Fellwechsel zu unterstützen. Wenn dein Hund immer gut gepflegt ist, sieht er nicht nur schön aus, sondern ist auch gesünder und Parasiten wie Zecken und Flöhe fühlen sich nicht mehr so wohl auf ihm.

 

So unterstützt du deinen Liebling beim Fellwechsel:

  • Achte darauf dass dein Hund ein hochwertiges, ausgewogenes Futter bekommt.
  • Du kannst ihm hochwertige Öle und Nahrungsergänzungsprodukte wie Bierhefe zufüttern.
  • Verpasse deinem Hund ein Bad, benutze aber bitte ein Hundeshampoo.
  • Regelmäßiges Bürsten hilft deinem Hund ungemein beim Fellwechsel, es fördert die Durchblutung, die Haut kann besser atmen, Unterwolle wird entfernt und Verfilzungen können gar nicht erst entstehen.

 

Bei diesem Straßenhund sieht man gut wie sehr das Zeckenproblem ohne notwendige Pflege ausufern kann.
Bei diesem Straßenhund sieht man gut wie sehr das Zeckenproblem ohne notwendige Pflege ausufern kann.

 

2. Zecken im Vormarsch!

 

Ab 7 Grad sind die Zecken wieder unterwegs auf Nahrungssuche. Da sie Krankheiten auf Tier und Mensch übertragen können, solltest du für einen guten Schutz sorgen. Teste welche Abwehrmittel bei deinem Hund am besten wirken und starte hierbei mit den ungiften natürlichen Produkten. Davon gibt es eine ganze Bandbreite, mehr dazu demnächst in unserem Artikel zu natürlichen Anti-Zeckenmitteln!

 

Generell kann man aber sagen, dass ein gesunder Hund weniger Zecken aufweist. Daher: gutes Futter, gute Pflege, gute Haltung und viel Liebe!

 

Die ungeliebten Zecken halten sich in Wald und Wiesen auf, am liebsten an eher schattigen und feuchten Orten. Suche deinen Hund nach jedem Spaziergang ab, so kannst du viele Zecken schon entfernen bevor sie überhaupt zugebissen haben.

 

Auch Wespen und andere Insekten möchten Trinken. Pass auf, dass dein Hund nicht zeitgleich aus dem Napf schlabbert und gestochen wird!
Auch Wespen und andere Insekten möchten Trinken. Pass auf, dass dein Hund nicht zeitgleich aus dem Napf schlabbert und gestochen wird!

 

3. Achtung Insektenstiche!

 

Natürlich sind mit dem Frühling nicht nur die Zecken sondern auch alle anderen Insekten erwacht. Eine besondere Gefahr stellt das Schnappen nach Insekten dar, das Trinken und Fressen im Freien, sowie allgemein in Nestnähe von Hornissen, Bienen und Wespen.

 

  • Unterbinde jegliches Schnappen nach Insekten! Was bei einer Fliege noch lustig aussieht, könnte bei einer Wespe schnell gefährlich werden, da Stiche im Rachenraum zu lebensbedrohlichen Schwellungen führen können.
  • Wird dein Hund trotzdem gestochen, kühle den Stich um ihm Linderung zu verschaffen.
  • Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion solltest du dich umgehend zum Tierarzt begeben.

 

Von Februar bis September treten auch bei manchen Hunden Symptome einer Pollenallergie auf.
Von Februar bis September treten auch bei manchen Hunden Symptome einer Pollenallergie auf.

 

4. Manche Hunde leiden an Pollenallergie!

 

Bemerkst du bei deinem Vierbeiner häufiges Kratzen und Niesen? Dann hat dein Hund vielleicht eine Pollenallergie!

 

  • Tränende, rote Augen, Niesen, Kratzen, Hautauschläge wie Quaddeln und Pusteln können Symptome einer Pollenallergie sein, lass bei deinem Tierarzt einen Bluttest bzw eine Hautuntersuchung machen.
  • Zur Akuthilfe können Medikamente verabreicht werden oder du kannst eine Hyposensibilisierung mit deinem Hund machen lassen.
  • Denke daran, dass Allergien aus einem inneren Ungleichgewicht entstehen, kümmere dich um den Immunaufbau deines Hundes.
  • Reinige das Hundefell nach dem Gassigang mit einem feuchten Tuch und wechsle auch du deine Kleidung.
  • Häufiges Saugen der Wohnung und Waschen des Körbchens ist hilfreich.
  • Wenn du ländlich lebst, solltest du deine ausgiebigen Spaziergänge auf den Abend legen; lebst du städtisch gibt es morgens die pollenärmste Luft – zu diesen Zeiten sollte idealerweise auch die Wohnung gelüftet werden.
  • Allergiesymptome treten insbesondere von Februar bis September auf, führe einen Pollenkalender um heraus zu finden zu welcher Zeit dein Hund am meisten betroffen ist.

 

Fast alle Frühjahrsblüher sind giftig für Hunde! Margeriten, Gänseblümchen und Löwenzahn sind aber unbedenklich.
Fast alle Frühjahrsblüher sind giftig für Hunde! Margeriten, Gänseblümchen und Löwenzahn sind aber unbedenklich.

 

5. Vorsicht giftige Frühjahrsblüher!

 

Wunderschön anzuschauen doch leider sind fast alle giftig!

Daher ist besonders bei Welpen die gerne noch hier und da herumknabbern Vorsicht geboten. Gleich der erste Frühjahrsblüher, das Schneeglöckchen hat es in sich. Doch auch Osterglocken, Maiglöckchen, Tulpen und der Krokus können schlimme Vergiftungserscheinungen nach sich ziehen. Auch Hyazinthen, Rhododendron, Oleander und viele andere sind giftig für Tiere.

 

Zeigt dein Hund Vergiftungssymptome wie Speicheln, Erbrechen, Durchfall oder eine schnelle Atmung solltest du ihn umgehend beim Tierarzt vorstellen.

 

Rund 40.000 Tonnen Pestizide werden in Deutschland jährlich versprüht. Doch nicht nur für das große Bienensterben und das Massensterben von Vögeln sind sie verantwortlich, auch für Hunde können sie sehr gefährlich werden.
Rund 40.000 Tonnen Pestizide werden in Deutschland jährlich versprüht. Doch nicht nur für das große Bienensterben und das Massensterben von Vögeln sind sie verantwortlich, auch für Hunde können sie sehr gefährlich werden.

 

6. Giftige Düngemittel und Unkrautvernichter!

 

Als Hundehalter schränkst du vielleicht bereits den Gebrauch giftiger Substanzen ein, doch bedenke dass der Umgang mit solchen Produkten für andere Leute üblich ist und auch auf öffentlichen Rasenflächen und auf Feldern Anwendung findet.

In großer Menge aufgenommen können Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel sogar zum Tode deines geliebten Vierbeiners führen.

 

Typische Vergiftungssymptome und der Appell sofort zum Tierarzt zu marschieren wären hier: Speicheln, Unruhe, Erbrechen, starke blutige Durchfälle und Krämpfe.

 

Vom 1. April bis zum 15. Juli gilt wegen der Brut-und Setzzeit erhöhte Aufsichts- und oftmals auch Leinenpflicht für Hunde!
Vom 1. April bis zum 15. Juli gilt wegen der Brut-und Setzzeit erhöhte Aufsichts- und oftmals auch Leinenpflicht für Hunde!

 

7. Erhöhte Aufsichtspflicht während der Brut- und Setzzeit!

 

In der Brut-und Setzzeit gilt für alle Herrchen und Frauchen eine besondere Aufsichtspflicht ihrer Hunde. Diese Aufsichtspflicht gilt für alle Grünflächen. Das heißt Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli.

Informiere dich in deiner Gemeinde welche Regelungen exakt bei euch vorgeschrieben sind, denn es variiert etwas. Während in Niedersachen und Bremen (sogar bereits ab dem 15. März) eine pauschale Leinenpflicht gilt, erlaubt Saarland zuverlässig kontrollierbaren Hunden weiterhin den unangeleinten Freigang vom 1. April bis 30. Juni, sofern diese auf den Wegen bleiben.

Diese Maßnahmen wurden eingeführt um Bodenbrüter und junges Wild vor Hunden zu schützen. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis 5000€ geahndet werden.

 

 

Wundervolle Frühlingstage für euch!

 

Alles Liebe, eure Vivi vom Lola&Lumpa-Team 

 

 

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