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9 natürliche Abwehrmittel gegen Zecken

 

Jedes Jahr von Frühling bis Herbst steht insbesondere für Tierhalter die Frage im Raum, wie sie sich und ihre geliebten Vierbeiner vor Zecken schützen sollen. Die Angst vor einer Ansteckung mit Krankheiten wie FSME, Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Babesiose ist groß.

 

Doch an Babesiose (Hundemalaria) erkranken nur etwa 0,25% der deutschen Hunde, an Lyme-Borreliose etwa 1,6% der Hunde und 0,26% der Menschen in Deutschland. (Quellen: tieraerzteverband.de, vhd.de, aerztezeitung.de)

 

Lohnt es sich da, den Körper regelmäßig mit Neurotoxinen (Nervengiften) zu belasten?

 

 

Bildquelle: Facebook-Gruppe: IST BRAVECTO SICHER
Bildquelle: Facebook-Gruppe: IST BRAVECTO SICHER

 

Die meisten chemischen Zeckenmittel wirken nicht repellierend (abweisend), sondern töten den Parasiten wenn er zugebissen hat. Außerdem gibt es kein Zeckenschutzmittel, welches bei jedem Hund zu 100% wirkt – egal ob pflanzlich oder chemisch. Woran das genau liegt, scheint bisher ungeklärt. Manche Hunde sind regelrechte Zeckenmagneten, während andere weitestgehend verschont bleiben. Auf jeden Fall kann man aber sagen, dass ein gesunder, gut ernährter Hund mit gesunder Haut und gepflegtem Fell weniger anfällig ist, als ein kranker Hund.

 

Wo wir beim kranken Hund sind: chemische Insektizide stehen nicht nur im Verdacht Krebs zu fördern, die Gifte die auf die Haut des Tieres aufgetragen werden oder sogar oral verabreicht werden, können die Organe und Nerven schädigen. Es häufen sich tragische Berichte von Tierhaltern deren Hunde nach Gabe von bestimmten Spotons und Tabletten plötzlich Epilepsieanfälle bekamen, was bei einigen sogar bis zum Tode führte.

 

Warum also nicht erst einmal natürliche Zeckenabwehrmittel beim eigenen Tier probieren? Wie bereits erwähnt, gibt es kein Mittel dass zu 100% wirkt und bei jedem Tier scheint etwas anderes besser zu wirken, es bleibt also nur das Probieren.

 

Wichtig für Katzenhalter:

Katzen vertragen keine ätherischen Öle, da ihnen ein Enzym fehlt um die sekundären Pflanzenstoffe (Terpene) richtig abbauen zu können.

Terpene machen einen Großteil der ätherischen Öle aus und können somit giftig für Katzen sein.

Deshalb sollten auch Hunde, die in einem Katzenhaushalt leben, sicherheitshalber nicht mit ätherischen Ölen behandelt werden. 

 

 

 

1. Kokosöl – für Hunde, Katzen und Pferde

 

Der Trend des Kokosöls hält nun schon lange an. Das liegt daran, dass Kokosöl viele gesundheitsfördernde Vorteile mit sich bringt.

Es wirkt antiparasitär, antimikrobiell, antimykotisch und kann innerlich, wie äußerlich pflegend und heilend wirken.

Ein hochwertiges Kokosöl findet ihr hier, da könnt ihr auch nochmal alle Vorteile im einzelnen durchlesen.

Speziell gegen Zecken soll die Laurinsäure im Kokosöl wirken. Du kannst eine Teelöffelmenge in den Händen verreiben und im Fell deines Haustieres verteilen, vor allem im Bereich von Achseln und Bauch, aber auch über den Rücken und das Gesicht. Bitte nur kleine Mengen verwenden, sonst fettet das Fell extrem. Das Kokosöl wird beim Verreiben in den Händen flüssig und lässt sich so gut verteilen.

 

Anwendung:

im Futter: 1/2 Teelöffel je 10kg Körpergewicht

aufs Fell: 1 Teelöffel, bei Pferden entsprechend mehr

Nebenwirkungen: keine

 

 

 

2. Bierhefe – für Hunde, Katzen und Pferde

 

Bierhefe ist dank vieler wertvoller Nährstoffe ebenfalls ein Allrounder, der nicht nur für gesunde Haut und glänzendes Fell sorgt, sondern sich auch positiv auf Leber, Muskeln und Immunsystem auswirkt. Das gepflegte, gesunde Tiere generell weniger Zecken anziehen, haben wir bereits festgestellt. Bei der Bierhefe sollen die zahlreichen B-Vitamine zusätzlich das Odeur des Tieres so verändern, dass Zecken und Flöhe sich nicht mehr angezogen fühlen. Ein sehr bewährtes Produkt mit Bierhefe ist Formel Z. In unserem Shop findet ihr ein Kombipräparat aus Bier-und Mineralhefe und ein Kombipräparat aus Bierhefe, Kokosraspeln, Petersilie, Schwarzkümmelsamen.

 

Anwendung: 1 Teelöffel je 10kg Körpergewicht - in der Zeckenhochsaison darf diese Menge gern verdoppelt werden.

Nebenwirkungen: Falls dein Tier Bierhefe noch nicht kennt, solltest du es langsam einschleichen, da es sonst zu Blähungen und Magen-Darm-Problemen führen könnte. Dies ist aber auch schon die schlimmste Nebenwirkung die bei Überdosierung auftreten kann. 

 


 

3. Apfelessig – für Hunde, Katzen und Pferde

 

Ähnlich wie Kokosöl und Bierhefe ist auch Apfelessig ein echter Allrounder für die Gesundheit von Tier und Mensch. Man kann den Apfelessig sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden. Apfelessig fördert den Stoffwechsel und kurbelt den Kreislauf an, sorgt für gepflegte Haut, glänzendes Fell, verbesserte Verdauung und hilft sogar bei Blasenentzündung und Arthritis. Und das i-Tüpfelchen? Zecken, Flöhe und andere Parasiten können den Apfelessig gar nicht leiden!

 

Anwendung:

Im Trinkwasser: 1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser

In der Sprühflasche: 1 Teil Essig auf 2 Teile Wasser

Nebenwirkungen: Brennen auf Wunden oder gereizter Haut, bei sehr langer Einnahme könnten sich gegebenenfalls Blasensteine bilden.

 

 

 

 

4. Zistrose – für Hunde, Katzen, Pferde

 

Zistrose ist eine wirksame Heilpflanze gegen Zecken und Mücken. Außerdem stärkt sie das Immunsystem, wirkt antioxidativ, antimikrobiell, antiviral (sie soll übrigens auch ein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Borreliose sein!), entzündungshemmend, entgiftend und krebsvorbeugend.

Wegen dem Gewöhnungseffekt sollte man Zistrose nur als Kur geben und daher erst kurz vor der Zeckensaison mit der Gabe beginnen.

 

Anwendung: 1/2 Teelöffel je 5kg Körpergewicht

Nebenwirkungen: Bei zu langer und oder überdosierter Anwendung kann es gegebenenfalls zu Magenbeschwerden, Schwindel und Übelkeit kommen.

 

 

 

5. Geraniol – für Hunde und Pferde

 

Geraniol ist das wirkungsvollste ätherische Öl gegen allerlei Insekten und Spinnentiere wie Zecken, Milben, Flöhe, Mücken, Motten, Ameisen usw.

In Studien konnte bereits bewiesen werden, dass es fast 100% Wirkung zeigt und diese zwar leicht abschwächt aber bis zu 14 Tagen anhält. Daher wird Geraniol auch bereits in vielen Anti-Parasiten-Mitteln verwendet wie Spotons, Halsbänder und Sprays.

Aufgrund seines blumigen Geruchs ist es nicht nur für Menschen angenehm, sondern wird auch von Tieren besser akzeptiert als andere ätherische Öle, die intensiver riechen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen natürlich Mitteln hält Geraniol die Lästlinge nicht einfach nur fern, sondern bekämpft sie auch gezielt da es den Chitinpanzer angreift und sie austrocknet. Außerdem soll auch die Tracheen-Atmung der Parasiten verklebt werden. So kann man mit Geraniol nicht nur seine Haustiere und sich selbst vor Stichen und Bissen schützen, sondern auch den Biomüll von Fliegen und sogar eine gesamte Wohnung von Flohbefall befreien!

 

Anwendung: 1 Tropfen täglich einmassieren, wie bei diesem Spoton aus unserem Shop, oder je nach Packungsbeilage

Nebenwirkungen: Manche Tiere zeigen eine Überempfindlichkeitsreaktion wie stumpfes und schuppiges Fell.

 

 

6. Schwarzkümmelöl – für Hunde und Pferde

 

Schwarzkümmelöl verfügt über einen sehr hohen Anteil ätherischer Öle und wirkt dadurch repellent gegen Zecken, Milben und Flöhe.

Es kann sowohl äußerlich wie auch innerlich verwendet werden. Äußerlich wird es wie ein Spoton auf den Nacken aufgetragen. Auch im Futter oder Wasser verabreicht soll es seine Antizeckenwirkung entfalten und birgt zusätzlich mehrere gesundheitsfördernde Wirkungen für Haut, Fell und Immunsystem.

Zudem wirkt Schwarzkümmelöl auch entzündungshemmend und schmerzlindernd (was bei Gelenkerkrankungen zugutekommt), und soll aufgrund des enthaltenen Thymoquinon sogar bei Allergien, Asthma und Epilepsie helfen.

 

Anwendung:

in Futter oder Leckerli: 1 mg je kg Körpergewicht

im Futter oder Trinkwasser: 2 bis 6 Tropfen Öl

Nebenwirkungen: Bei extremer Überdosierung kann es gegebenenfalls zu Leber- und Nierenschäden kommen.

 

 

 

7. EM-Keramikhalsbänder – für Hunde (da Katzen aus Sicherheitsgründen keine Halsbänder tragen sollten)

 

Die sogenannten EM-Keramik-Pipes, das sind die weißen Keramik-Röhrchen an den EM-Halsbändern, werden aus mit Effektiven Mikroorganismen versetztem Ton gebrannt.

Zu den wichtigsten nützlichen Mikroorganismen zählen Photosynthesebakterien und einige Milchsäurebakterien,welche die Eigenschaft besitzen Temperaturen von über 1000°C standzuhalten. Diese nützlichen Mikroben sollen ein positives, regeneratives und antioxidatives Milieu schaffen. Ein gesünderes Hautmilieu zieht automatisch auch weniger Parasiten an.

In Erfahrungsberichten zu EM liest man von mehr Vitalität, verbessertem Immunsystem und mehr Ausgeglichenheit (unsichere Hunde zeigten sich stabiler, nervöse Hunde wurden entspannter). Hier wird nochmal sehr schön detailliert auf EM eingegangen.

 

Anwendung: Um eine Wirkung zu erzielen sollten die EM-Halsbänder ständig getragen werden, auch nachts. Zum Reinigen oder für ein wildes Spiel mit Hundefreunden kann es natürlich kurzzeitig abgenommen werden.

Nebenwirkungen: keine

 

 

8. Bernsteinketten – für Hunde (da Katzen aus Sicherheitsgründen keine Halsbänder tragen sollten)

 

Bernsteinketten, unbedingt aus echtem rohen Bernstein, können durch zweierlei Eigenschaften abwehrend auf Zecken wirken.

Zum einen sollen die Bernsteine das Fell elektrisch aufladen, was die kleinen Zeckentiere wohl als unangenehm empfinden und zum anderen geben die Bernsteine durch die Reibung auch ihren harzigen Duft ab. Denn Bernstein ist eigentlich kein Stein, sondern fossiler Harz, welcher Terpene (siehe oben Info "ätherische Öle") abgibt.

 

Anwendung: Um die volle Wirkung zu entfalten müssen Bernsteinketten ständig getragen werden - auch nachts, höchstens zum Reinigen und für ein wildes Spiel unter Hunden kann man sie dann einmal abnehmen. Nach etwa zwei Wochen ständigem Tragen soll die Wirkung eintreten und etwa ein Jahr anhalten.

Nebenwirkungen: keine

 

 

 

 

9. Bürsten – für Hunde, Katzen und Pferde

 

Bürsten?? Ja genau. Bürsten.

Das Bürsten nach jedem Gassigang, Streifzug, Ausritt etc mit einer feinen Bürste, die tief in die Unterwolle geht, wie zum Beispiel dem Furminator, ist das einfachste was man gegen Zecken machen kann.

Es ist nämlich so, dass Zecken nicht auf einen Wirt klettern und sofort zubeißen. In der Regel läuft die Zecke ganze ein bis zwei Stunden auf dem Wirt umher um die perfekte Bissstelle zu finden. Ausreichend Zeit also, um die lästigen Tierchen einfach wieder abzupflücken.

 

Anwendung: einfach nach dem Gassigang einmal komplett durchbürsten, zum Beispiel mit einem Furminator

Nebenwirkungen: keine

 

 

Fazit?

Alles wirkt - aber nicht bei jedem Hund. Ein Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, besonders da viele genannte Mittel noch viele weitere gesundheitsfördernde Effekte mit sich bringen.

 

 

Auch in unserem Shop findet ihr mehrere wirksame, natürliche Antizeckenmittel wie zum Beispiel ZeckEx von cdVet in den Varianten Spoton,

Spray und Herbal zum zufüttern.

Diese drei kann man auch sehr gut miteinander kombinieren.

Außerdem haben wir antiparasitäre Shampoos für Hunde im Angebot.

 

Falls ihr euch nun noch mehr Austausch und Tipps wünscht, kann ich euch diese beiden Facebook-Gruppen wärmstens empfehlen:

 

IST BRAVECTO SICHER 

  

Natürliche Mittel für Hunde & Katzen - Schwerpunkt Parasitenabwehr

 

 

Ich wünsche euch und euren Vierbeiner noch eine gesunde, zeckenfreie Sommerzeit!

 

Alles Liebe, eure Vivi vom Lola&Lumpa-Team

 

 

 


 

 

Lese hier 9 Fakten über Zecken - zum Staunen und Gruseln

 

Lese hier GETESTET: Anti-Zecken-Leckerlies

 

 

 

 

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