· 

Teddyhamster zähmen

Scheuer Teddyhamster.  - via teddyhamster.net
Scheuer Teddyhamster. - via teddyhamster.net

 

Den Teddyhamster zähmen, so geht man vor

Teddyhamster gelten als zutrauliche und verschmuste Hamster. Sie sind neugierig und suchen menschliche Nähe. Das längere Plüschfell lässt sie knuddelig und etwas träumerisch wirken. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass Hamster in freier Natur Fluchttiere sind. So ist für die kleinen Kerlchen alles bedrohlich, was sich ihnen plötzlich von oben nähert.

 

 

Unterschied: Aktive und passive Zähmung

Bei der aktiven Zähmung wird der Teddyhamster auf die Hand genommen, ohne dass er dies möchte und gut festgehalten, so dass eine Flucht für den kleinen Nager nicht möglich ist. Es wird gegen seinen Willen gehandelt, er kann sich durch seine geringe Größe nicht aus seiner Zwangslage befreien. Viele Hamsterbesitzer, die sich zum ersten Mal einen kleinen Nager anschaffen, gehen leider dieser weit verbreiteten Art der aktiven Zähmung nach. Dies ist nicht unbedingt aus böser Absicht, gerade wenn sich Kinder um den Hamster kümmern. Sie wollen ihr neues Haustier auch näher kennenlernen, es auf die Hand nehmen und streicheln. Bei dieser Art der aktiven Zähmung wird leider meist das Gegenteil erreicht, nämlich ein scheuer oder aggressiver Hamster. Auch kann er dadurch krank oder ängstlich werden. Wenn er sich gar nicht mehr anders zur Wehr setzen kann, wird er dies durch Fauchen oder Beißen gegen seinen Besitzer durchsetzen.

Die passive Zähmung lässt dem Teddyhamster genügend Zeit, sich an sein Herrchen bzw. Frauchen zu gewöhnen. Bei der passiven Zähmung werden die kleinen Tierchen nicht bedrängt, sie verlieren durch ihre Neugier die Scheu und Angst, indem sie ihre Menschen beobachten. Man sollte schrittweise vorgehen, um das Vertrauen und die Liebe des Hamsters zu gewinnen.  

 

Teddyhamster. - via pixabay
Teddyhamster. - via pixabay

 

Nach dem Kauf: Den Hamster richtig eingewöhnen

Am Einzugstag des Hamsters sollte man schon mit der Eingewöhnung beginnen, indem man ihn den ganzen Tag in Ruhe lässt und wenn möglich erst am nächsten Tag das Zimmer wieder betritt. So kann er ohne Stress und in Ruhe sein neues Zuhause erkunden. Wenn man sich am zweiten Tag dem Hamsterheim ruhig nähert und leise mit dem neuen Bewohner spricht, wird man ganz sicher von diesem beobachtet und er kann Vertrauen aufbauen. Dies sollte man ein paar Tage wiederholen, bevor man dann mit den Händen vorsichtig ins Gehege greift, um Futter aufzufüllen. Schließlich ist es sein Revier, hier soll er sich sicher fühlen können. Wenn man dann das erste Mal versucht, den Teddyhamster zu berühren, sollte man ihn mit Leckerbissen aus seinen Verstecken locken. Ist dieser Schritt geschafft, kann man vorsichtig versuchen, den Hamster aus der Hand zu füttern. Wenn die Bestechung mit dem Futter klappt, kann man sich die Futterstücke auf die Handinnenfläche legen und warten, ob der Hamster die Hand betritt. Nach mehreren positiven Erlebnissen kann man die Hand schließen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, wie sich der Hamster dabei fühlt. Bei den ersten Versuchen hält man die Hand nah am Boden, falls der Hamster versucht zu flüchten.

 

Vertrauen aufbauen - Wie nähere ich mich dem Hamster richtig?

Man sollte sich dem Gehege immer mit ruhiger Stimme nähern und keine hektischen Bewegungen machen. Auch sollte man den Hamster niemals von oben anpacken, da er dies als Angriff deuten und vor Schreck zubeißen könnte. Außerdem dürfen sie nicht aus ihrem Schlafhäuschen herausgenommen werden, da dies ihr sicherer Zufluchtsort sein soll. Möchte der Hamster nicht festgehalten werden, so sollte man dies auch nicht gegen seinen Willen tun.

 

 

 

Gastbeitrag von www.teddyhamster.net

 

 

 

In den nächsten Beiträgen könnt ihr etwas über die Fellpflege und Ernährung von Teddyhamstern lesen! 

 

 

 

Teilen macht Freude!

Wir freuen uns riesig,  wenn du diesen Artikel

mit anderen Tierfreunden teilst :-) 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0